Spruch der Woche:

Am besten erkennt man den Charakter
eines Menschen bei Geldangelegenheiten,
beim Trinken und im Zorn.
Talmud

Login



Admin


Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates
BS Schwingertag 2012 und BS Jungschwingertag 2012 auf der Grendelmatte in Riehen PDF Drucken E-Mail

Am Samstag 19. Mai 2012 findet am gleichen Ort, Sportplatz Grendelmatte in Riehen der BS Jungschwingertag 2012 statt.

200 Jungschwinger aus der Norwestschweiz kämpfen um die begeehrten Zweige, die Kat. Sieger erhalten einen Doppelzweig.

 

 

 

Werte Leute,

der 93. Baselstädtische Schwingertag fand auf dem Sportplatz Grendelmatte in Riehen statt. An Auffahrt  17. Mai 2012. 

Der TV Riehen organisierte bereits die BS Schwingertage  1978, 1988 und 1998  und sogar das NWSV Schwingfest 2006                        auf der Grendelmatte in Riehen.

Er verfügt als grösster Verein in Riehen über etliche Riegen von Mukiturnen, Volleyball bis Seniorenturnen.

Mit seiner grossen Helferschar konnte er dieses Fest gut auf die Beine stellen.

Wetterglück, es zeigte sich von der besten Seite.

 

 Video des Schlussgangs: http://www.youtube.com/watch?v=fviIFTeLGNM&feature=youtu.be

 

Am Samstag 19. Mai 2012 findet am gleichen Ort, Sportplatz Grendelmatte in Riehen der BS Jungschwingertag 2012 statt.

200 Jungschwinger aus der Norwestschweiz kämpfen um die begeehrten Zweige, die Kat. Sieger erhalten einen Doppelzweig.

 

Diverse Gaben die dann im Gabentempel in der Grendelmatte sind, kann man                             vor dem Fest bereits bestaunen:

 

Modeva   Riehen

UBS  Riehen

Henz Delikatessen Riehen

Die Munitaufe am Samstag 28. April 2012 vor dem Gemeindehaus in Riehen:

 

 
Leo Held ein guter Name PDF Drucken E-Mail

Sergei Aschwanden, Judoka

 

Konkret: Sieger suchen Lösungen, Verlierer Entschuldigungen

Leo Held, Judoka begeisterte mit seinem Referat die NWSV Jungschwinger

Thomas Notter, NWSV TL Jungschwingen organisierte am Freitag den 23. März 2012 den Judoka, der als Trainer Sergei Aschwanden an den Olympischen Sommerspielen in Peking 2008 zu Bronze brachte. Der gebürtige Deutsche Leo wurde 2008 als Trainer des Jahres gewählt, er lebt seit 12 Jahren in der Schweiz ist verheiratet mit einer Schweizerin, wurde vor kurzem Vater und es gefällt ihm sehr in seiner Wahlheimat. 

Im Hotel Storchen in Schönenwerd trafen Jungschwinger der Kantone AG und SO ein um die Worte Leos zu erlauschen, auch interessierte Mütter und Väter sowie Trainer und Aktivschwinger fanden sich ein und machten sich Notizen.

Leo wusste mit seiner Art zu begeistern. Er stellte Gemeinsamkeiten von Judo und Schwingen fest und erklärte mit den Hilfsmitteln, wie er und Sergei zum grossen Erfolg kamen.

Innert Kürze kann ein Kampf verloren sein, unaufmerksam und fertig. Das Mentale ist sehr wichtig.

Er ist mit Sergei den Weg der Aufgabenorientierung gegangen nicht der der reinen Erfolgs-orientierung. Sie haben Beziehungsarbeit geleistet, Vertrauen-Liebe-Freundschaft, dies über Jahre hinaus.

Interessante Gedanken und Sprüche von Leo:

Wenn 2 Samurai miteinander kämpfen, verliert einer, stirbt einer. Die Bereitschaft zu sterben macht sie locker, dies im übertragenen Sinn, sie haben weniger Druck, sind bereit einiges im Kauf zu nehmen, zu verlieren aber auch zu gewinnnen.

Es gibt keinen Magic-Way. Training, Training.

Der längste Weg beginnt mit einem kleinen Schritt.

Einstellung im Training: Probiert immer alles zu geben, 99% sind 100% zu wenig.

90% ist Psyche, der Rest findet im Kopf statt. Bester Einsatz von Geist und Körper.

Den Schweizer Perfektionismus ablegen, Mut haben Fehler zu machen.

Selbstgespräche, Visualiseren, Atemtechnik. Als wichtige Elemente einbauen.

Idealen Leistungszustand finden. Jeder persönlich.

Ich kann es schaffen, wenn ich mich jetzt anstrenge.

Realistische Einschätzungen vom Athleten und vom Trainer.

Aufgaben stellen, Belastungen geben, offen und ehrlich.

Wichtige Erholungsfaktoren einplanen: Essen, Trinken, Schlaf.

Ich kann keinen Vorsprung verwalten, nur ausbauen.

Die Dummen lernen von den eigenen Fehlern, die Klugen lernen auch von den Fehlern der andern.

Dorthin gehen wo die Stärksten sind.

Wer aufgehört hat besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.

Gegen die Russen kämpften wir japanisch, bewegt. Gegen die Japaner kämpften wir russisch, statisch und hatten unsere Erfolge.

Lieber hässlich gewinnen als schön verlieren.

Kartei-Karten der Gegner anlegen: Foto, Grösse, Gewicht  Angaben wie er gewinnt. Griffe, Schwünge. Angriff, Verteidigung. Ganz wichtig: Befehle wie ich ihn gewinnen kann. Lösungen, eigene Griffe, Schwünge. Die Lösungen kann ich mir verinnerlichen, mehrmals lesen.

Bei einer Videoanalyse: die eigenen gewonnenen Kämpfe auswerten, warum habe ich gewonnen. Gelinggründe suchen, die sind positiv, sonst befasst man sich mit dem Negativen und wird negativ geladen.

Raus aus der Komfortzone: Im Training muss hart gearbeitet werden. Die Fische im warmen Aquarium bekommen zu Fressen, das Wasser wird regelmässig gesäubert, die Temperatur ist konstant, man fühlt sich wohl. Im Becken mit dem Hai zu schwimmen fordert dich heraus, fördert dich.

Ritualisierender Aktionsplan erstellen, die wichtigsten Punkte vor dem Wettkampf festlegen, im Kopf die Wege bahnen, speichern.

Nach dem Training, Wettkampf eine positive Nachbereitung einplanen um die so wichtige Abspeicherung zu machen.

Bez. Medien:  Ist über eine Sache Gras gewachsen, kommt irgendein Kamel, der es wegfrisst.

Sich nicht von den Medien und deren Fragen, unter Druck setzen lassen. Nicht auf den negativen Punkten bleiben sondern nur positiv an der Zielerreichung schaffen.

Für langfristige Ziele auf kurzfristige Ziele verzichten.

Leos Trainerlaufbahn hat sich verändert, vom Sager zum Frager. Will heissen als Coach macht er jetzt mehr Dialog mit dem Athleten, er fragt nach den Grenzen, Spüren des Sportlers und setzt dann die Ziele höher um das Training zu erhöhen. Früher war es ein einseitiger Dialog, Trainer befiehlt, Sportler macht.

Im Anschluss beantwortete Leo noch die Fragen aus der Runde.

Es war ein ganz toller Abend, besten Dank für die Organisation.

Anwesend war auch der Fachleiter Schwingen/Nationalturnen Werner Christen, Stans im Hinblick dass die Synergien besser genutzt werden sollen, seit dem 01.01.2012 ist die neue Sportartengruppe Kampfsportarten im BASPO am Laufen. Sie beinhaltet Ringen, Judo/Ju-Jitsu, Karate, Fechten und Schwingen, Nationalturnen.

 

 

Werner Christen  Fachleiter                           der Referant   Leo Held            Thomas Notter TL Jungschwingen NWSV

Wir dürfen uns also auf weitere interessante Referate und auf eine erspriessliche Zusammenarbeit freuen, von Einander lernen und weiter kommen.

Homepage von Sergei Aschwanden:  www.sergei.ch/de/press

Homepage von Leo Held:  www.leo-held.ch

Berichterstatter:  Raymond  Stalder       J&S Coach und Ausbildungsverantwortlicher NWSV             

 
Neues Projekt Sportklasse für Schwinger PDF Drucken E-Mail

Beat Nyffenegger, Projektleiter und Raymond Stalder J&S Experte Schwingen/Nationalturnen haben eine Idee, die sie umsetzen möchten.

Schwinger in die Sportklasse zu bringen. Raum Basel und Umgebung.

Mit dem Sportamt Baselstadt waren sie schon Mal im Gespräch. Sie stellen nun die Unterlagen zusammen, Wegleitung,

Ziele, das ganze Konzept.

Ziel ist, dass in der Sportklasse ab August 2013 mindestens 1 Schwinger in der Sportklasse mitmachen könnte.

Nach der Erarbeitung des Konzeptes geht es darum bei den umliegenden Schwingklubs,

Regio Basel, Schwingerverband Baselstadt, Binningen, Oberwil, Muttenz, Pratteln ev. Liestal, Dorneck-Thierstein nachzufragen,                       wie das Interesse aussieht, da mitzumachen. 

Natürlich werden die beiden Schwingerverbände, Schwingerverband Baselstadt und Basellandschaftlicher Kantonaler                        Schwingerverband auch informiert, um Unterstützung, bei diesem schweizweit ersten Versuch zu erhalten.

Es geht darum  mit Schwingen intensiv ein Gefäss zu erarbeiten, bei welchem es möglich ist, mehr Training zu absolvieren,                            dies aber nicht in einem Trainingszentrum, sondern in den anderen Schwingkellern der Regio Basel, die Dichte der Klubs in                             der Regio ist schweizweit einzigartig.

Die Klubs sollen das normale Training anbieten, die Nachwuchsschwinger sollen die Möglichkeit haben, öfters zu trainieren,                             mit verschiedenen Gegnern, Talente sollen die Möglichkeit haben, wenn sie noch mehr Einsatz geben wollen in der Sportklasse                      mit zu tun. Sie starten jeweils an den Schwingfesten unter ihrem Stammklub, es geht nicht darum Fusionen voran zu treiben                    sondern die jungen Zweikämpfer weiter zu fordern und weiter zu bringen. Die Regio ist ja "noch keine" Schwingerhochburg.    

Wir dürfen gespannt sein.  

 

Aktualisiert Sonntag, 01. April 2012 Autor Raymond Stalder

 
Home PDF Drucken E-Mail

! Diese Homepage wird so gut wie möglich aktualisiert, es geht nicht immer gleich schnell.

Hast Du einen Beitrag, den Du hier gerne veröffentlichen möchtest,
so melde Dich doch.

Wir danken für Dein Interesse!

Ihr Info - Schwingen Team

Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
www.info-schwingen.ch, Powered by Joomla! and designed by SiteGround web hosting